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Mädchen mit Bücherregalen

UNSERE HALTUNG - DIE SYSTEMISCHE HALTUNG

Eine systemische Therapeutin oder Beraterin zeichnet sich durch ihre Haltung aus.

 

Wir - das Team der Praxis JUNA - zeichnen uns durch unsere Haltung aus.

 

Wir sehen uns als Begleiter und Impulsgeber. Die systemische Beraterin handelt nach dem Neutralitätsprinzip. Sie lässt sich wertschätzend auf die Realität des Klienten ein, nimmt keine Bewertungen vor und macht den Klienten zum Experten seiner eigenen Lösungen.

Die Beraterin ist allparteilich („für jeden“). Sie kann aufgrund des Verständnisses, dass jedes Verhalten in Bezug auf den Kontext, in dem es entsteht, immer Sinn macht, zum „Anwalt unterschiedlicher oder sich sogar widersprechender Sichtweisen“ werden.

Die Wertschätzung, als ein Basiswert der Beratung, impliziert, dass sowohl die Beraterin als auch der Klient die jeweilige Realität annehmen und das So-Sein („es ist, wie es ist“) respektieren. Dies ermöglicht es im Beratungsprozess zu „normalisieren“ oder zu „entdramatisieren“, also die Vorteile und den Sinn der Realität zu erfassen oder auch im vermeintlich Schlechten das Gute zu finden.

 

Die Wertschätzung ermöglicht es dem Klienten Ressourcen, Kraftquellen, Fähigkeiten und Potentiale zu erkennen, wodurch neue Sichtweisen entstehen. Die systemische Beraterin gibt dem Klienten Impulse, damit dieser an seinen eigenen Wahrnehmungsweisen, Denkmustern und Wertvorstellungen arbeiten kann, baut aber keinen Erfolgsdruck auf.

 

Neue Entwicklungsprozesse benötigen Zeit. Die Beraterin gibt dem Klienten Rückmeldungen über ihre Beobachtungen und aktiviert dadurch dessen Selbstheilungskräfte und das gelingende Handeln. Die Haltung der Beraterin erfordert Gelassenheit und Achtsamkeit für sich und den Klienten.

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